Referenzen / HOHO Wien

  • Land: Österreich
  • Architekt: RLP | RÜDIGER LAINER + PARTNER
  • Bauherr: Kerbler Holding GmbH
  • Jahr: 2019

 

VHF: Mit Innovation in eine ökologische Zukunft
Weltweit höchstes Haus aus Holz vertraut auf vorgehängte, hinterlüftete Fassaden

 

Das HoHo Wien – wie das mit 24 Geschoßen weltweit höchste Hochhaus aus Holz markant heißt – wird Ende 2018 fertigstellt und im Frühjahr 2019 eröffnet. Das überwältigende Comeback des nachhaltigen Baustoffs Holz feiert mit diesem Bauwerk einen vorläufigen Höhepunkt. Mit einer Höhe von 84 Metern wird es von Weitem sichtbar sein und auch einen ökologischen Leuchtturm darstellen. Denn die Holzbauweise spart gegenüber einer Ausführung in Stahlbeton rund 2.800 Tonnen CO?-Äquivalente ein. Das entspricht beachtlichen 20 Millionen PKW-Kilometer. Verantwortlich für diesen Entwurf ist das Architekturbüro RLP Rüdiger Lainer + Partner. Das Team um Professor Rüdiger Lainer und Architekt Oliver Sterl hat hier ein innovatives Holzbausystem mit einer effizienten Gebäudestruktur kombiniert. Dabei spielt auch die Wahl der Systemkomponenten der vorgehängten, hinterlüfteten Fassade eine wesentliche Rolle für die Innovationskraft dieses beispielhaften Holzbaus: Auf wärmebrückenfreier Hilti-Unterkonstruktion sind Eternit-Fassadenplatten montiert. Dazwischen sorgt die Fixrock 035 VS Steinwolle von Rockwool für einen optimalen Dämmstoff. Die ästhetisch gewinnende Lösung sorgt eben auch funktional für eine Reihe an ökonomisch und ökologisch bestechenden Vorzügen. „Die wärmebrückenfreie Hilti-Unterkonstruktion für VHF ermöglicht es Heiz- und Kühlkosten zu sparen. Gleichzeitig hält sie hoher mechanischer Belastung stand“, erklärt Georg Zaiser, Leiter des Geschäftsfeldes 'Vorgehängte, hinterlüftete Fassadenarchitektur' von Hilti. „Die hier eingesetzte passivhauszertifizierte Fassadenkonsole FOX T konnte den geforderten U-Wert übererfüllen und sichert so einen Vorteil bei der Energieeinsparung bereits ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung.“

 

Planen und Bauen mit Verantwortung

Niedrigere Betriebskosten und damit ein beispielhafter Gewinn für die Lebenszykluskosten sind ein herausragender Leistungsvorteil der für das HoHo Wien gewählten VHF. „Unsere Steinwolle-Dämmstoffe bieten zudem den höchsten Brandschutz, einen effektiven Schallschutz, sind diffusionsoffen und langlebig. Dank der Wiederverwertbarkeit passen sie hervorragend zum ökologischen Konzept dieses Projekts“, ist Ing. Ernst Gregorites, Leiter Technischer Service bei Rockwool, überzeugt.

Beim HoHo Wien ist eine Mischnutzung geplant: Ein Mix aus Büro, Hotel, Wellness und Gastronomie öffnet das Haus einem weiten Spektrum an Besuchern. Bei diesem exemplarischen Holzbau ist die Bekleidung noch wichtiger als bei anderen Bauvorhaben. Die Fassade unterstützt entscheidend den Wiedererkennungswert und trägt mit dazu bei, dass hier ein neues Wahrzeichen für Wien entsteht. „Eternit Fassaden aus Faserzement eröffnen Architekten alle Freiheiten in der kreativen Gestaltung außergewöhnlicher Lebensräume“, erläutert MBA Christof Pohn, Leiter der Business Unit Fassade bei Eternit. „Schließlich besteht Faserzement fast ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Und auch in Sachen Funktionalität sind Fassaden von Eternit genau die richtige Wahl. Sie zeichnen sich nicht nur durch perfekten Schutz vor Witterungseinflüssen aus, sondern sind auch höchst brandbeständig, schalldämmend und langlebig.“

 

Wer zudem eine Fassade mit nahezu keinem Wartungsaufwand sucht, der findet diese in der VHF.

 

Der ÖFHF bedankt sich für die freundliche Genehmigung zur Verwendung von Bildmaterial.
Diese unterliegen folgendem Copyright:

  • HoHo Wien Visualisierung außen_Okt 2015: Copyright by RLP Rüdiger Lainer u Partner Architekten ZT GmbH
  • HoHo Wien_EG-Restaurant_FINAL Feb 2015: Copyright cetus Baudevelopment und cy architecture
  • Rendering HoHo Wien und HoHo Next: cetus Baudevelopment GmbH und Rüdiger Lainer u Partner Architekten ZT GmbH
  • S/W Bild: Copyright by RLP Rüdiger Lainer u Partner Architekten ZT GmbH