VHF: Schutzfunktion

Das Multitalent unter den Fassaden schützt rundum

Wirtschaftlichkeit, ausgereifte Technik und größtmögliche Gestaltungsfreiheiten durch eine nahezu unendliche Material- und Farbwahl sprechen bei Planer und Bauherr für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade. Ebenso beeindruckend sind die Schutzfunktionen, die eine VHF übernehmen kann. Jede für sich ist individuell für jedes Vorhaben planbar.

 

Schutz vor Kälte und Hitze

Unterschiedliche energetische Anforderungen lassen sich bei einer VHF mit einer individuell bemessenen Dämmstoffdicke erfüllen. Problemlos werden so U-Werte erreicht, die Niedrigenergiehäuser oder Passivhäuser auszeichnen und die aktuellen Vorgaben übertreffen. Bezogen auf den Energiebedarf bewirkt die Dämmung die größtmögliche Wärmespeicherung für den Baukörper. Sommerliche Hochtemperaturen im Inneren werden bestmöglich ausgeglichen.
 

Wärmeschutz


Grafik: FVHF.de

Schutz vor Regen

Jede Fassade ist permanenten Witterungseinflüssen ausgesetzt, dazu zählt auch starker Regen. Als Schutz hiervor wird jede VHF schlagregendicht ausgeführt. Der Hinterlüftungsspalt zwischen Dämmung und Bekleidung (Witterungsschutz) fungiert als Druckausgleichsraum und führt Feuchtigkeit rasch ab. Eindringender Schlagregen läuft im ungünstigsten Fall an der Rückseite der Bekleidung ab. Ein Durchnässen der Wärmedämmung wird so verhindert. Durch dieses Prinzip ist es auch möglich, vorgehängte hinterlüftete Fassaden mit offenen Horizontalfugen auszuführen, ohne dass der Regenschutz eingeschränkt wird.
 



 

regenschutz

Schutz vor Feuchte und Tauwasser

Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade nimmt  der Dampfdiffusionswiderstand von innen nach außen ab: Bau- oder Nutzungsfeuchte werden durch den Hinterlüftungsspalt sicher abgeführt. Damit ist die Funktion der Dämmung nachhaltig gewährleistet - ein wesentlicher Beitrag für ein angenehmes und gesundes Klima im Inneren.



 

Feuchteschutz
Grafik: FVHF.de

Schutz vor Feuer

Gerade Fassaden dürfen im Brandfall keine Angriffsfläche bieten. Durch die freie Wahl der Systemkomponenten lassen sich brandschutztechnische Anforderungen der Kategorien „nichtbrennbar“ oder „schwer entflammbar“ bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade mustergültig erfüllen.

 

Brandschutz
Foto: FVHF.de

Schutz vor Blitzeinschlag

Die Anforderungen an die Gebäudeschirmung und den Schutz von EDV-Anlagen in Gebäuden haben in den letzten Jahren merklich zugenommen. Die damit verbundenen Mehrkosten lassen sich durch den Einsatz einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade merklich reduzieren. Bei Verwendung einer Aluminium-Unterkonstruktion können die sonst üblichen Blitzableitungen entfallen und eine elektromagnetische Schirmung des Gebäudes erreicht werden. Wird die Bekleidung der Fassade noch elektrisch leitend ausgebildet, entsteht ein hochwirksamer Gebäude- und Elektronik-Blitzschutz, der hinsichtlich Errichtungs- und Unterhaltungsaufwand äußerst wirtschaftlich ist.

 

Blitzschutz
Grafik: FVHF.de

Schutz vor Schall

Gerade an viel befahrenen Straßen kann eine vorgehängte hinterlüftete Fassade einen Großteil des Lärms regelrecht wegschlucken. In Abhängigkeit von Dämmschichtdicke, Masse der gewählten Bekleidung und dem Anteil offener Fugen kann das Schalldämmmaß durch eine VHF um bis zu 14 dB gesteigert werden.

Schallschutz
Grafik: FVHF.de