Referenzen / Kalmuck-Weingut Gritsch

  • Land: Österreich
  • Firma: FDT GmbH
  • Jahr: 2014

Das Leben ist viel zu kurz - um schlechten Wein zu trinken!
Das Wohnen, Arbeiten oder Betrachten einer tollen Fassade - eine Wohltat fürs Auge!


Jahrelang verziert das Weingut Gritsch in Spitz an der Donau die Etiketten der Flaschen mit dem traditionellen Kalmuck Muster.
Warum nicht eins? Das Weingut entschied sich für das gleiche Muster ihrer Fassade.
UND: Es wurde „DER HINGUCKER“ schlechthin.

Woher stammt Kalmuck?
Einer Sage nach, brachten die Kalmücken (ein westmongolisches Reitervolk) den Stoff in die Wachau. Dieser diente ursprünglich als Satteldecke. Danach wurde er als Arbeitsstoff verwendet.
Kalmuck ist ein robuster Stoff der früher von Schiffsleuten getragen wurde. Leider fand diese Tracht Ende des 19. Jahrhunderts immer weniger Verwendung. Wachauer Winzer trugen diese robuste Arbeitsjacke jedoch weiter. Das typische Muster des „Kalmuck-Janker“ zählt seither zur traditionellen Wachauer Tracht und wird zusammen mit einer schwarzen Hose, einem weißen Baumwollhemd und einem schwarzen Hut getragen. Vereinzelt tragen Schiffer und Flößer in der Wachau die Tracht noch in Ehren.

 Es wurde viel gekniffelt, ob die Fassade mit einem Anstrich, Metall, Kunststoffmaterialien oder Betonfertigteile geschmückt werden soll.
Die überraschend, endgültige Entscheidung lag bei „Glas“.  Glasgranulat auf die Oberfläche zu schmelzen, ergab diesen tollen Effekt. Gleichzeitig wirkt es, als sei es gewebt mit einer rauen Oberfläche.  Dabei kam unser „Starshine®“ zum Einsatz. Granulat und Perlen des nachhaltigen Materials bestehen aus recyceltem Glas, das zuerst farbig ummantelt wird und anschließend bei max. 80° Celsius mit einer speziellen Technologie verarbeitet wird. Dabei entstand die Oberfläche der hinterlüfteten Fassade im Kalmuck-Muster.


Als Unterstützung der Dämmerung, wurde eine Omega-FA-Fassadenbahn eingesetzt. Diese physikalische, hoch UV-beständige Fassadenbahn für hinterlüftete Fassaden, ist durch ihre spezielle Beschichtung auch für den Einsatz bestens geeignet.
Unser „Undercut“ System war hingegen für die unsichtbare Befestigung zuständig. Spezielle Bauanschlussprofile erlaubten eine schnelle Montage sowie die Auswechselbarkeit einzelner Glasplatten.

 

Fotos und Textquelle, sowie ausführendes Unternehmen:

ÖFHF Mitglied, FDT GmbH